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Charakter und Geschichte des Airedale Terriers
Der Airedale Terrier gehört zu den ältesten Gebrauchshunderassen und war in früheren Jahren unter dem Beinamen “Kriegshund” bekannt, hatte er sich doch in Kriegswirren durch seinen Mut und seine Zuverlässigkeit als Melde- und Sanitätshund bewährt. In England und Deutschland gehörte er zu den ersten Diensthunderassen und erbrachte hervorragende Leistungen im Polizeihundewesen. Als echter Allrounder ist der Airedale auch heute für sämtliche Sparten des modernen Hundesportes, als Rettungs- und Katastrophenhund vorzüglich geeignet. Sein fröhliches temperamentvolles Wesen macht ihn aber auch zum idealen Gefährten sportlicher Menschen, die er gerne auf Ausflügen aller Art begleitet. Er ist freundlich, sehr anhänglich und trotz seiner Grösse ein vorzüglicher Haushund. Obwohl kräftig gebaut und temperamentvoll im Wesen, ist er charakterlich ausgeglichen und sein Naturell macht ihn zu einem echten Beschützer seines Besitzers. Der Airedale braucht eine konsequente Erziehung, jedoch wird man mit Drang und Zwang bei ihm wenig erreichen. Er braucht viel Bewegung und Beschäftigung und stellt durch seine Eigenständigkeit manchmal hohe Anforderungen an seinen Besitzer. Wer jedoch seinen Hund als Partner betrachtet, wird mit einem Airedale viel Freude und Spass erleben. Er bleibt lernfreudig und verspielt bis ins hohe Hundealter. Der Airedale hat ein rauhes Haarkleid, das regelmässig getrimmt werden muss. Korrekt gepflegt, verliert er keine Haare und ist ein sehr sauberer Hausgenosse. Der Schweizerische Airedale-Terrier-Club führt seit 1964 Wesensprüfungen durch. Nur Hunde mit bestandenem Test und dysplasiefreien Hüftgelenken werden beim SATC zur Zucht zugelassen. Dadurch sollen ein sicheres Wesensgrundgefüge und die Gebrauchstüchtigkeit der Rasse erhalten bleiben. Auskunft erteilt gerne: Ursula Ryf, Präsidentin (Adresse siehe oben)
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